UNO-Menschenrechtsausschuss kritisiert scharf Kanada’s Indigenenpolitik

Der UNO-Menschenrechtsausschuss, welcher unter anderem die Einhaltung der „Konvention über bürgerliche und politische Rechte“ durch die Unterzeichner-Staaten überwacht, hat in seiner Sitzung am 7. und 8. Juli 2015 in Genf die Indigenenpolitik Kanadas schärfstens kritisiert.

Kanada hält wesentliche Bestimmungen dieser Konvention einfach nicht ein bzw. ignoriert sie.

Bei der Kritik besonders hervorgehoben wurde einerseits die Politik, die den Indigenen ihr Eigentumsrecht am Land nicht zugesteht (Ursache für die meist extremen sozialen und wirtschaftlichen Probleme der Indigenen), andererseits auch der Umgang von Behörden und Polizei mit der Tatsache von 1200 ermordeten und vermissten indigenen Frauen in Kanada.

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Statement der Aboriginal Title Alliance
Presseartikel von Kerry Coast

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