Jim Boyd, Musiker und Stammesvorsitzender der Colville mit 60 Jahren gestorben

Wieder müssen wir leider über einen tragischen Todesfall berichten. Der vielfach ausgezeichnete Musiker und Liedermacher der Colville (Washington State)– er schrieb unter anderem die Filmmusik zu „Smoke Signals“ – und engagierte Politiker, Jim Boyd ist nicht mehr unter uns.

Er starb am 21.6. in seinem Heimatreservat der Colville in Washington State als Folge seines Bluthochdrucks. Jim war häufig in der Schweiz unterwegs (sein Urgroßvater wanderte von der Schweiz aus und ließ sich in Washington State nieder) und gab regelmäßig Konzerte.

Weiters versuchte er durch „Incomindios Schweiz“ (Schwesternorganisation von AKIN) sowie „Economic Development for Amerindians (EDAI)“ Know-how für kleinräumige und selbstbestimmte Wirtschaftsentwicklung in seine Heimat mit zunehmen.

In Jim Boyd zeigte sich wie so oft bei Indigenen der starke Zusammenhang zwischen künstlerischer Betätigung und starkem politischen Engagement für Selbstbestimmung.

Rest in Peace brother.

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